WALKING GALLERY / 1996
Designlabor Schloss Solitude
Eine interaktive Schmuckpraesentation von Anke Fischer, Peter Grosshauser
Susanne Hammer, Susa Pop
Die Walking Gallery soll Alternativen zur herkömmlichen Schmuckpräsentation erarbeiten und in einer Art Versuchsreihe schwerpunktmäßig interaktive Systeme testen. Die Bezeichnung ‚Walking Gallery’ deutet bereits an, dass es sich um eine ‚wandelnde (bewegte) Präsentationsform handelt. Die Idee war, dass Schmuck nicht präsentiert, sondern getragen werden soll – bei z.B. gesellschaftlichen Anlässen, auf der Straße, in Lokalen, etc. – von Personen, die zeitgemäßen Schmuck mögen und für diese Idee zu begeistern sind.

Die Walking Gallery ist ein Projekt des Designlabors Schloss Solitude, das im März 1996 von Anke Fischer, Susanne Hammer und Susa Pop ins Leben gerufen wurde. Das Designlabor Schloss Solitude versteht sich als temporäre Einrichtung, die sich mit Themen wie Kommunikations- und Präsentationssystemen, Vertriebsstrukturen, etc. auseinandersetzt.

Am 18. April, am 23. Mai und beim Sommerfest am 29. Juni 1996 finden diese jeweils interaktiven Präsentationen bei hausinternen Veranstaltungen wie Konzerten, Ausstellungseröffnungen, Lesungen, etc. statt. Schmuckinteressierte werden vorab eingeladen, sich bei den DesignerInnen ein Schmuckstück auszusuchen und dies bei der Veranstaltung zu tragen. Das Publikum wird darüber informiert, dass eine Schmuckpräsentation der anderen Art stattfindet: Entdecken Sie Schmuck, getragen von Gästen der Akademie.
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